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Steadicam Pilot

20090809_steadicamIn der Welt des Videos gibt es Träume, denn man hat ja immer den Wunsch sich zu verbessern. Aber für ein technisches Hilfsmittel knapp 5.000 Dollar ausgeben? Lohnt sich das?

Über was sprechen wir? Über die neue Lösung aus dem Hause Steadicam: Pilot. Ihr kennt die tyischen Hollywood Szenen wo im Laufen oder Gehen Aufnahmen gedreht werden. Wie schaffen die das bloß, das man einen seichte Bewegung sieht und nicht ein dauerhaftes Gewackel? Jeder der selber eine Kamera in der Hand hatte und das ausprobiert hat, weiß wovon ich rede …

Die Lösung heißt schlicht und einfach: Steadicam. Seit der Einführung der Steadicam Technologie im Jahre 1976 hat diese Methode die Filmszene revolutioniert. Selten sieht man Filmcrews für “normale” Produktionen mit einer Steadicam auflaufen, was ohne Frage an dem Preis liegt, denn sind wir ehrlich, für 5.000 Dollar bekomme ich viele der besten HD-Cams auf dem Markt. Es gibt Produkte und Softwarelösungen die in die gleiche Richtung gehen. Bei Final Cut zum Beispiel nennt sich der Effekt SmoothCam und im Hardware-Sektor gibt es Lösungen um die 500 Euro – vergleichbar mit der Original Steadicam sind sie aber nicht (es sei denn Ihr überzeugt mich des Besseren).

Drüben auf IFRANZNATION hat Christian ein Video auf Vimeo gefunden was die Art und Weise des Drehs mit einer Steadicam perfekt zeigt (und leider auch Interesse weckt). Man achte bitte auch auf die verwendete Kamera …

Steadicam Pilot – man darf davon träumen …

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2 x Feedback zu “Steadicam Pilot”

  1. Tja. Gegen Einwurf kleiner Münzen bekommt man viele nette Dinge. Ok, hier werden ein paar mehr Münzen benötigt. Da wirft man dann etwas länger ein…

    Vielleicht sollten wir uns mal ein paar von den Lösungen um 500 EUR ansehen und vorstellen. Die Hersteller haben bestimmt nix gegen ein bißchen Werbung. Also liebe Hersteller – wenn ihr das lest, schickt doch mal so ‘n Teil rüber.

    Und ansonsten ist das “Gewackel” ja inzwischen auch kinotauglich. Wenn ich an diesen wirren Film namen Cloverfield denke (den ich zum Glück nicht für $VIEL_GELD im Kino, sondern auf DVD sah) – da ist es ein Stilmittel mit wackelingen HandyCam-Einstellungen zu arbeiten. :-)

  2. Bj0ern sagt:

    Die Preise für Steadicams sind wirklich unglaublich hoch :(
    Selbst die verhältnismäßig simplen Konstruktionen kosten 500 Euro oder mehr.
    Auf YouTube & Co. gibt es zahlreiche Eigenbau-Anleitungen, die wirklich gute (verwacklungsfreie) Ergebnisse vorzeigen und bei den Materialkosten unter 50 Euro liegen. Einfach mal nach “Steadicam”, “DIY” oder “Merlin” suchen.
    Das werde ich Mal mit einem befreundeten Ingenieur ausprobieren, denn Geld für ein neues Objektiv brauche ich auch noch.

    Gruß,
    Bj0ern

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