Im Test: Leica D-Lux 4
Vor ein paar Tagen konnte ich die Leica D-Lux 4 testen. Die D-Lux 4 ist das baugleiche Gegenstück zu der Panasonic Lumix LX3, kostet aber um die 200 Euro mehr. Vorweg stellt sich die Frage ob der “Mehrpreis” gerechtfertigt ist; eine schwierige Frage, die man wohl nur für sich selber beantworten kann.
Für Zoom-Fetischisten ist diese Kamera nicht geeignet, denn Leica geht mit der D-Lux 4 einen Schritt zurück (nach meiner Meinung nach in die richtige Richtung). Die Kamera bietet “nur” einen optischen Zoom von 24-60 mm, aber das gemessen am Kleinbild-Format (35mm). Getreu dem Motto: “Ausser Lichtstärke gibt es nur noch mehr Lichtstärke”, erhält man ein “durchgängiges” 2.0 – 2.8 Objektiv, das laut Leica die so genannte “Available Light Fotografie” zum Kinderspiel werden lässt. Nach meinem Test (Hochzeit-Kirche-No Flash!), kann ich das leider nicht bestätigen. Available Light steht immer im Zusammenhang mit der ISO-Zahl und leider leider fängt die D-Lux 4 ab ISO 400 an zu Rauschen …
Alle technischen Details zu besprechen würde den Rahmen sprengen, aber eine sehr positive Eigenschaft muss ich erwähnen: Die D-Lux (natürlich auch die Lumix LX3) verfügt über 2 programmierbare Einstellungen am Wahlrad. Diese können individuell belegt werden, was besonders von Vorteil für Fotografen ist (so wie ich), die gerne zwischen normaler und B/W-Fotografie wechseln wollen. Siehe das Bild rechts, die Tasten sind gekennzeichnet als C1 und C2.
Alexander Franz Köllner (aka ifranz), Gründer und Herausgeber von ifranz.tv, ist freiberuflicher Video- und Fotojournalist. Er produziert webgerechte Imagefilme und ist Spezialist für dokumentarische Fotoreportagen. Als Podcaster der ersten Stunde - ausgezeichnet mit dem Deutschen Podcast Award - gilt er als Vordenker in Sachen Web 2.0. Mit seinem umfassenden Fachwissen berät und unterstützt er Unternehmen bei der Entwicklung und Durchführung zeitgemäßer Onlinekommunikation.