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Say Yes Padre

20090728_wedding_1Unterwegs auf einer Deutsch-Englischen-Hochzeit – Say Yes Padre, oder auch Testbericht Leica D-Lux 4 Teil 2 …

“Versteht einer von Euch die Regeln von Cricket? Ich auch nicht und das obwohl ich es schon seit vielen Jahren spiele. Versteht einer von Euch die Regeln der Ehe? Wie auch immer, wir müssen dem Paar helfen, Ihr müsst dem Paar helfen. Ok? Say Yes Padre!”

So gehört am letzten Samstag auf der Predigt einer Deutsch-Englischen-Hochzeit. Warum erzähle ich das? Weil ich immer noch sehr beeindruckt bin von diesen Sätzen, besser gesagt immer noch sehr beeindruckt bin von der ganzen Hochzeit – locker, einprägend und so ganz anders als bei rein deutschen Hochzeiten. Ok, der Bräutigam war Soldat, der Padre sein Offizier, die Gäste gemischt, aber in Summe die perfekte Mischung.

20090728_wedding_2Ich war der Assistent des Fotografen (oder in Neu-Deutsch: das Backup), denn wer mich kennt weiß, das ich keine Hochzeiten fotografiere. Man müsste mir schon sehr sehr viel Geld bezahlen diesen Job zu übernehmen. Als Assistent, als Fotograf für die “Atmo-Fotos” hat man enorme Vorteile, nicht nur die freie Wahl der Motive, sondern auch die freie Wahl der Kamera. Meine Entscheidung: die Leica D-Lux 4. Wie bereits schon im ersten Teil des Testberichtes mit der Einstellung “S/W-Film Dynamisch” auf einem der freien Speicherbänke.

Ich bin einfach begeistert, ich bin immer mehr begeistert von der Leica! Die Aufnahmen dieser S/W-Einstellung kann man 1:1 ohne Bearbeitung übernehmen. Schneller Content, schnell verarbeitet. Ok, für die typische Hochzeit-Fotografie ist die Leica nicht geeignet – Stichwort Schärfe/Unschärfe. Aber was ist typische Hochzeit-Fotografie? Der Begriff ist sehr dehnbar, aber das ist ein anderes Thema.

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Im Test: Leica D-Lux 4

20090717_leica_dlux4_1Vor ein paar Tagen konnte ich die Leica D-Lux 4 testen. Die D-Lux 4 ist das baugleiche Gegenstück zu der Panasonic Lumix LX3, kostet aber um die 200 Euro mehr. Vorweg stellt sich die Frage ob der “Mehrpreis” gerechtfertigt ist; eine schwierige Frage, die man wohl nur für sich selber beantworten kann.

Für Zoom-Fetischisten ist diese Kamera nicht geeignet, denn Leica geht mit der D-Lux 4 einen Schritt zurück (nach meiner Meinung nach in die richtige Richtung). Die Kamera bietet “nur” einen optischen Zoom von 24-60 mm, aber das gemessen am Kleinbild-Format (35mm). Getreu dem Motto: “Ausser Lichtstärke gibt es nur noch mehr Lichtstärke”, erhält man ein “durchgängiges” 2.0 – 2.8 Objektiv, das laut Leica die so genannte “Available Light Fotografie” zum Kinderspiel werden lässt. Nach meinem Test (Hochzeit-Kirche-No Flash!), kann ich das leider nicht bestätigen. Available Light steht immer im Zusammenhang mit der ISO-Zahl und leider leider fängt die D-Lux 4 ab ISO 400 an zu Rauschen …

20090717_leica_dlux4_2Alle technischen Details zu besprechen würde den Rahmen sprengen, aber eine sehr positive Eigenschaft muss ich erwähnen: Die D-Lux (natürlich auch die Lumix LX3) verfügt über 2 programmierbare Einstellungen am Wahlrad. Diese können individuell belegt werden, was besonders von Vorteil für Fotografen ist (so wie ich), die gerne zwischen normaler und B/W-Fotografie wechseln wollen. Siehe das Bild rechts, die Tasten sind gekennzeichnet als C1 und C2.

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